Anaesthesie

Wir arbeiten mit dem erfahrenen NSN-Team, Fachärzte für Anästhesie FMH, zusammen. (Infos unter narkose.ch)

An den Armen und Beinen kann für bestimmte Operationen eine Regionalanästhesie (Teilanästhesie, Teilnarkose) - zum Beispiel der intravenöse Block (i.v.-Block) - eingesetzt werden.

Dazu verwendet man eine Manschette am Oberarm, Ober- oder Unterschenkel. Eine Injektionskanüle wird - je nach Operationsort - am Handrücken oder am Fussrücken eingelegt. Nachdem der Arm oder das Bein durch Hochhalten und Auswickeln mit einem breiten Gummiband blutleer gemacht wurde, kann nun die Manschette aufgeblasen werden. Ziel ist es dabei, die Durchblutung zu blockieren. Dazu muss der Druck in der Manschette höher als der Blutdruck sein. Durch die schon liegende Injektionskanüle wird nun ein Lokalanästhetikum gespritzt, welches sich im Blutgefässsystem verteilt und ins umliegende Gewebe zu den Nerven wandert. Damit wird die Schmerzempfindung im Operationsgebiet unterbrochen und es tritt eine Einschränkung der Bewegungsfähigkeit auf. Sobald die Operation beendet ist, wird die Manschette gelöst; das Lokalanästhetikum wird nun aus der operierten Extremität wegtransportiert und das Gefühl wie auch die Bewegungsfähigkeit kehren rasch zurück. Häufig injiziert der Operateur vorgängig noch ein weiteres Lokalanästhetikum in den Bereich der Operationswunde, damit man unmittelbar nach Erwachen der Extremität keine Schmerzen empfinden.

Update: 31.08.2008